Anet Board Port für y-Endstop defekt? Workaround?

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Anet Board Port für y-Endstop defekt? Workaround?

#1

Beitrag von Kunststoffschmelzer » Do 4. Apr 2019, 22:45

Hallo Zusammen!
Ich bin neu hier im Forum und habe natürlich gleich mal ein Probleme mit meinem Anet-Board mitgebracht. Nachdem es eine zeitlang störungsfrei lief, fing der y-Endstop an, Probleme zu machen. Erst lief die Y-Achse nur noch in einer Richtung los, dachte erst, die config hat sich zerlegt. Nach einigem Hin und Her habe ich dann feststellen müssen, dass ich entweder ein ständiges Triggersignal habe, oder beim Invertieren in Marlin eben kein Triggern mehr hinbekomme. Nach einem Beitrag auf Thingiverse sollte das Problem am C44- Kondensator liegen, den man dann auslöten sollte. Hab ich gemacht. Keine Änderung. Im Folgenden habe ich dann noch den Kondensator ersetzt und erneut eingelötet, den darüberliegenden Widerstand ausgetauscht, alles ohne Besserung. Mittlerweile gehe ich davon aus, dass der Port komplett Fratze ist.

Soweit so schlecht. Jetzt habe ich mir gedacht, ehe ich das Board in den Müll schmeiße, könnte ich ja vielleicht die y-Achse immer manuell homen. Aber genau das bekomme ich leider nicht hin. Wenn ich z.B. G92 x0 y0 z0 sende, dann blinken im Display bei xyz immer noch die Fragezeichen. Wie kann man so etwas einstellen?

Hat einer von euch noch ne Idee?
Zuletzt geändert von Kunststoffschmelzer am Fr 5. Apr 2019, 16:41, insgesamt 1-mal geändert.



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#2

Beitrag von riff-raff » Do 4. Apr 2019, 23:39

Die blinkenden Fragezeichen sagen, dass das System nicht gehomed ist.

Wie ist dein Endstop angeschlossen? NC oder NO? Wie ist der Endstop in der Firmware konfiguriert? Und überhaupt: Welche Firmware und Version verwendest du?

Bevor ich auf dem Board rumlöte hätte ich erstmal den Schalter geprüft ... Bsp.: Ein NC-Schalter hat einen Wackelkontakt -> Öffnet, was einem Dauer-Home-Signal und Notaus (kann, muss nicht) entspricht -> Deine Achse lässt sich nur noch entgegen der Homing-Richtung, sozusagen aus dem Home heraus bewegen.


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#3

Beitrag von Kunststoffschmelzer » Fr 5. Apr 2019, 16:39

Hallo Riff-raff,
Erstmal Danke, dass du geantwortet hast. Die Endstops sind NO angeschlossen, die Firmware ist Marlin, ich versuche mal die config.h anzuhängen.
Configuration.h
Die Achsen x und y haben bei mir die Endstops auf der MAX-Seite, also von vorne auf den Drucker schauend y hinten und x rechts.
Printer_.jpg
Der Y-Microswitch zeigt bei Durchgangsprüfung ganz normales Verhalten, getauscht mit den anderen hatte ich auch schon.
Der Befehl M119 in Pronterface hatte für Y halt gezeigt, dass das Schalten des Y-Switches nicht vorgenommen wird. Ich habe dann auf dem Board die Spannung über den Kondensatoren C44 und C45 verglichen, beim Schalten wird C45 auf 0 Volt gezogen, beim C44 waren es um die 2 Volt, daher interpretiert wohl die Software den Zustand als "offen". Und so kam es, dass ich die Versuche mit dem Auslöten gestartet habe.

Meine Idee ist jetzt, rauszufinden, ob es auf dem Board noch irgendeinen anderen Pin gibt, den man für einen neuen Endstopp nutzen könnte. Habe aber leider kein Beispiel bisher gefunden, ob das geht. Oder halt die letzte Möglichkeit, in irgendeiner Form Y manuell zu homen und ohne physischen Endstop zu arbeiten.

Viele Grüße
Martin
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#4

Beitrag von 7eggert » Fr 5. Apr 2019, 19:19

Theoretisch geht jeder Pin, aber wenn Du 2 V hast bei einem Schalter, der auf Masse schaltet, ist was Anderes kaputt.

Frei sind Pin 27 bei LCD2004 oder Pin 29 bei graphischem Display. Dazu den internen Pullup aktivieren oder extern 4,7 kΩ auf +5V anlöten.

Genau diese 4,7 kΩ sollten auch zwischen den Sensor-Pins und +5V zu messen sein, wenn das Bord aus ist, und 0 Ohm zwischen Sensor-Pin und GND, wenn der Schalter gedrückt ist.

Vielleicht ist auch nur ein Kontakt im Schalter kaputt, dann kannst Du auf NC wechseln.


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#5

Beitrag von Kunststoffschmelzer » Fr 5. Apr 2019, 20:05

Bei X oder Z messe ich ca. 10K vom Signal nach Masse und 0 Ohm bei gedrücktem Schalter. Bei Y sind das nur 60 Ohm. Board jeweils aus.
Wenn ich dich jetzt richtig verstehe, würde man von Pin 27 über einen 4,7K zu einem Schalterbeinchen gehen und vom anderen aus zurück zu Masse. Das hielte ich für machbar, obwohl die Lötpunkte links neben dem Quartz nicht sonderlich weit auseinanderliegen. Die anschließende Frage ist dann natürlich, wo die Konfiguration zu ändern ist. Ich vermute mal, dass die Pinbelegung nicht in der config.h festgelegt wird?



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#6

Beitrag von 7eggert » Fr 5. Apr 2019, 21:18

Die 4,75 kΩ sind gegenüber +5V geschaltet und sollen für eben diese Spannung sorgen, so lange der Schalter nicht gedrückt ist. Ist der Schalter gedrückt, dann liegen 0 V direkt an.
Wenn 60 Ω anliegen, dann ist da irgendwo ein Kurzschluß.

Die beiden genannten Pins sind am LCD-Port abgreifbar; im Download-Bereich hier ist der Schaltplan. Eventuell ist noch ein weiterer Pin am anderen Anschluß frei, gucke ich jetzt aber nicht.
Die Pins werden in der pins_ANET10.h festgelegt.


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#7

Beitrag von Kunststoffschmelzer » Sa 6. Apr 2019, 10:56

Hallo 7eggert, das hört sich so an, als wäre da noch was zu retten.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, müsste es so klappen:
Neuer_Endstop.jpg
Pin 27 scheint wohl auch der Anschluss zu sein, den auch ein BLTouch benötigen würde. Daher habe ich die Belegung bei den beiden Buchsen J3 und LCD.
Vielen vielen Dank schon einmal bis hierher. Wenn es keinen Einwand gibt, würde ich so die Kabel anlöten.
Die letzte Frage zu Marlin: In der "pins_ANET10.h" wird ja dann wohl nur noch Pin 19 gegen Pin 27 ausgetauscht. Keine weiteren Änderungen wegen des jetzt externen Pullups irgendwo sonst einzutragen?
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#8

Beitrag von Borg » Sa 6. Apr 2019, 11:52

7eggert hat geschrieben:
Fr 5. Apr 2019, 19:19
Theoretisch geht jeder Pin, aber wenn Du 2 V hast bei einem Schalter, der auf Masse schaltet, ist was Anderes kaputt.
Ich zitiere das mal, weil guter Punkt.

Wenn du was nach Masse schaltest, musst du dort 0 V messen! Ansonsten ist entweder der Schalter hin, oder mit der Masseverbindung stimmt was nicht.

Klar kannst du auch einfach einen anderen Pin benutzen. Aber ich würde mir trotzdem das eigentliche Problem erst nochmal genauer ansehen...



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#9

Beitrag von 7eggert » Sa 6. Apr 2019, 13:59

#include "posting_von_Borg.txt"

Ansonsten:
1) Ich würde alle Kabel beim LCD-Anschluß anlöten, aber das ist Geschmacksfrage und unwichtig.

2) Du kannst alternativ oder parallel zum Pullup auch den internen selbigen verwenden, same difference. Wenn man den internen trotz externem Pullup aktiviert, dann macht das auch Nichts, verbraucht eine Zehntel-LED mehr an Strom, während der Schalter gedrückt ist.

TL;DR: Weglassen müßte auch gehen. Die Beispiel-Config müßte den aktiviert haben, denn ich erinnere mich nicht, den geändert zu haben.

2b) Richtig sind dann: "#define ENDSTOPPULLUPS" oder "#define ENDSTOPPULLUP_YMIN"

3) Ich sehe gerade, es sind standardmäßig 10 kOhm verbaut, am anderen Rechner hatte ich die Doku nicht zur Hand. Same difference ebenfalls.


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#10

Beitrag von Kunststoffschmelzer » Sa 6. Apr 2019, 20:46

Ich komme aus der Nummer nicht raus. Jetzt hatte ich den PIN 27 aktivieren wollen und habe ihn genau wie in der Skizze mit 4K7 angeschlossen. In der "pins_anet" die 19 gegen die 27 getauscht bei Y. Den Pullup in der config.h dazu oder auch mal weggelassen. Als Ergebnis kommt das gleiche Verhalten zum Vorschein, wie beim als defekt angenommenen ursprünglichen Port: Wenn ich zwischen GND und Signal messe, habe ich bei offenem Schalter 2,4 Volt und bei gedrücktem Schalter 0 Volt. Heißt beim Befehl M119 in Pronterface, dass bei beiden Schalterstellungen dasselbe angezeigt wird, (je nachdem, ob das Invertieren auf true oder false steht). Die anderen Achsen sind beide okay,
Ich stehe jetzt echt auf‘m Schlauch...



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#11

Beitrag von Borg » Sa 6. Apr 2019, 21:27

Vertausche doch mal die Endstop-Schalter von X und Y am Board, und schau ob der Fehler mitwandert.



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#12

Beitrag von Kunststoffschmelzer » Sa 6. Apr 2019, 21:35

Hallo Borg, habe ich schon gemacht, ich probiere immer alle drei Switches mit aus. Nützt leider nix, die Switches sind alle gleich und offensichtlich auch okay.
Leider wandert der Fehler nicht mit.



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#13

Beitrag von Borg » Sa 6. Apr 2019, 22:01

Kunststoffschmelzer hat geschrieben:
Sa 6. Apr 2019, 20:46
Als Ergebnis kommt das gleiche Verhalten zum Vorschein, wie beim als defekt angenommenen ursprünglichen Port: Wenn ich zwischen GND und Signal messe, habe ich bei offenem Schalter 2,4 Volt und bei gedrücktem Schalter 0 Volt.
Moment, war es bei dem ursprünglichen Port nicht umgekehrt? Also 2V bei geschlossenem Schalter? Und jetzt hast du 2,4V bei geöffnetem Schalter?

Wenn der Schalter offen ist, solltest du da 5 V haben!
Evtl ist der interne Pullup nicht aktiv. Schalte mal einen externen Pullup Widerstand dazu.



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#14

Beitrag von 7eggert » Sa 6. Apr 2019, 23:20

Ich vermute, der externe Pull"up" ist stattdessen gegen GND geschaltet, dann kann das hinkommen. Weg mit dem und den internen nur nutzen.


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#15

Beitrag von Kunststoffschmelzer » So 7. Apr 2019, 20:59

Ich habe alles ausprobiert, nichts hat funktioniert, das Board hat mich jetzt genug Nerven gekostet.
Danke euch allen, die ihre Zeit und Gedanken investiert haben und nach Lösungen mitgesucht haben.

Jetzt beginnt die Suche nach was anderem. Ist auch ganz nett ....



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#16

Beitrag von riff-raff » So 7. Apr 2019, 21:05

Neues Board gesucht? Gut und günstig und gleich 32 bit? Bigtreetech SKR 1.3, €18,- bei Ali

Passende Treiber dazu gibts bei Watterott, Empfehlung TMC2208 oder TMC5160


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#17

Beitrag von Kunststoffschmelzer » So 7. Apr 2019, 21:12

Ich war gedanklich gerade mal beim Duet, muss nur noch kurz das Einverständnis der Regierung abholen :-)

Aber mal im Ernst, die Hampelei mit dem Anetboard nervte schon ziemlich, und ich wollte doch eigentlich Nonstop drucken ...



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#18

Beitrag von riff-raff » So 7. Apr 2019, 22:35

Ich hab 2 ANET-Boards hier, eins davon druckt mehr oder minder nonstop seit 2 Jahren.

Das Duet ist ein klasse Board, mich stört an dem Ding nur die TMC2660, kein StallGuard2, kein SilentStep2


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#19

Beitrag von Borg » So 7. Apr 2019, 23:14

riff-raff hat geschrieben:
So 7. Apr 2019, 22:35
Das Duet ist ein klasse Board, mich stört an dem Ding nur die TMC2660, kein StallGuard2, kein SilentStep2
Mich stört am Duet eher der Preis... :mrgreen:
Wobei die TMCs einzeln ja auch nicht gerade günstig sind.

Was ist der Unterschied zwischen StallGuard2/SilentStep2 und der "Version 1", bzw. ist der Unterschied wirklich so groß?



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#20

Beitrag von riff-raff » So 7. Apr 2019, 23:48

Stealthchop: Ich finde schon, die TMC2208/5160 haben mehr Torque als die TMC2130/2660 in diesem Modus. StallGuard2: Sensorless Homing bzw. Detektion von Schrittverlusten soll bei den TMC2660 nicht so dolle funktionieren, ich teste gerade Sensorless Homing mit den TMC5160, es geht gut, aber ist nicht fein genug einstellbar. Bei einem Prusa-Prinzip-Drucker, sicher wunderbar, ich teste an CoreXY und da ist es bisher nicht so pralle. Versorgungsspannungsexperimente folgen morgen/übermorgen.

Frage ist halt immer: Was kauft man sich für Treiber? Ich hab die TMC5160 gekauft, weil sie sozusagen alles können und bis zu 3A RMS, da gehen sogar Nema23 dran.

Der Preis vom Duet ist okay, Rechnet man mal zusammen:

SKR 1.3 = €18,-
5xTMC2130 Watterott = €50,-
5xKühlkörper = €5,-
Raspi = €34,-
8 GB SD = €8,-
Summa = €115,-

Duet 1.04 Clone + 19% MwSt (Worst-Case) = €110,-

Original-Duet ist auch okay, die Treiber sind besser als die 2130 von Watterott, das Board kommt von der "Brexit-Insel" und irgendeiner muss ja auch die RepRap-Firmware pflegen ....


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