Probleme Autoleveling z-offset immer falsch

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Probleme Autoleveling z-offset immer falsch

#1

Beitrag von luca » Mo 11. Mär 2019, 21:15

Configuration.h
Hallo zusammen,
ich habe meinen Anet a6 jetzt schon ein Jahr. Bisher hat er nie vergleichbare Probleme gemacht.

Kurze Schilderung des Problems:

- Autoleveling funktioniert an sich, er fährt alle Punkte problemlos an, stoppt, fährt zum nächsten
- wenn dann der eigentliche Druck beginnt, ist die Nozzle überall zu tief, außer in der Region des letzten Anlaufpunktes des Autolevelings.
- Ich habe das Z-offset vor dem Druck nach G28, durch herunterfahren der Nozzle bis es ein wenig auf dem Papier kratz eingestellt. Anschließend habe ich das z-offset angepasst sowie gespeichert.

Was ich bisher probiert habe:
- neuen kapazitiven Sensor verbaut
- Achsen ausgebaut, wieder eingebaut
- die neuste Marlin Version eingespielt
- Lötstellen des Sensors erneuert. (Mein Sensor hängt am Z-Endschalter)


Der Drucker hat lange Zeit ohne Probleme funktioniert, dann hat er angefangen Probleme zu machen. Damals dachte ich noch, dass es ein Problem des Sensors ist, was ich inzwischen allerdings bezweifle.

Ich bin glücklich über jede Hilfe, da ich selbst nicht mehr weiterweiß.
Gerne sende ich weiteres Material, Informationen, Auswertungsdaten.

Grüße,
Luca
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Zuletzt geändert von luca am Di 12. Mär 2019, 18:00, insgesamt 1-mal geändert.



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#2

Beitrag von Borg » Mo 11. Mär 2019, 23:04

Hi!
Was für ein Sensor, und wie hast du ihn genau angeschlossen?
Es kommt öfter mal vor, dass jemand einen 6V-Sensor an 5 V anschließt. :)

Hast du das Heizbett während dem leveln ausgeschaltet? Das kann sonst reinstreuen.



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#3

Beitrag von red-orb » Di 12. Mär 2019, 06:57

Wie hast Du Dein Z-Offset ermittelt und wie sieht Deine Konfiguration in Marlin aus?


Gruß Kai

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#4

Beitrag von luca » Di 12. Mär 2019, 17:59

Hallo und vielen Dank für die Schnelle Rückmeldung :)

@borg
Ich verwende einen kapazitiven Sensor, diesen hier: https://www.amazon.de/gp/product/B071J6 ... UTF8&psc=1
Der Sensor ist mit den Kabeln des Schalters vom Z-Endstop verlötet. Wenn der Sensor dran ist, wird der Schalter allerdings nicht ausgelöst.

Das Heizbett habe ich ausgeschalten.


@red-orb

Ich habe das Z-Offset folgendermaßen ermittelt:
- G28 fürs Homeing
- anschließend habe ich die Nozzle nach unten gefahren, bis sie auf einem Blatt Papier leicht gekratzt hat.
- speichern des Wertes unter Z-Offset sowie anschließendes speichern im Eprom.

Mein Konfigurationsdatei für Marlin hängt jetzt oben im Anhang. :)

Vielen Dank schon einmal!



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#5

Beitrag von red-orb » Di 12. Mär 2019, 18:04

Also wenn Du dem Sensor nicht zusätzlich Strom verpasst hast kann der niemals vernünftig funktionieren.
Denn der ist für einen Spannungsbereich von 6 - 36V ausgelegt und nicht für 5V die das Board auch nicht zuverlässig erreicht


Gruß Kai

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#6

Beitrag von 7eggert » Mi 13. Mär 2019, 12:42

Zudem braucht man bei >5 V eine Schutzschaltung, z.B. einen Optokoppler.


Befolge niemals Ratschläge aus Foren, wenn Du sie nicht verstehst. Frag nach.
Meine Aussagen treffe ich nach meinem Wissensstand, kann aber darüber hinaus sowie für Flüchtigkeitsfehler und Irrtümer keine Haftung übernehmen.

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#7

Beitrag von luca » Mi 13. Mär 2019, 14:18

Dank für den Tipp, es wundert mich, warum der alte dann funktioniert hatte, da es das selbe Fabrikat war. Also empfehlt ihr mir den Sensor zusätzlich noch ans Netzteil anzuschließen, damit er ausreichend mit Strom versorgt werden kann? Wie habt ihr das den bei euch genau gelöst?



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#8

Beitrag von red-orb » Mi 13. Mär 2019, 14:21

Mittels Octokoppler wie hier zum Beispiel


Gruß Kai

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#9

Beitrag von luca » Sa 16. Mär 2019, 07:44

Ich habe gerade gesehen, dass mein Sensor bereits an den 12V vom Mosfet hängt. Ich habe jetzt noch zusätzlich eine Diode eingebaut, was das Ergebnis nicht verändert hat. Ich habe die Spannung über dem Sensor gemessen. Wenn er nicht schaltet liegt sie bei ca. 7.6V, wenn der Sensor kurz schaltet, bei ca. 11,5V.
Würde ein Oktokoppler denn etwas anders bringen, als dass der Sensor mit 12V versorgt wird?

Viele Dank schon einmal für die Tipps!



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#10

Beitrag von th33xitus » Sa 16. Mär 2019, 09:51


Du sagst, du hast einen kapazitiven Sensor in Verwendung, gibst aber in deiner configuration.h einen Offset an der in der Regel für einen BLTouch verwendet wird?
2019-03-16_09-47-54.png
Das die Düse dann nach dem Leveln zu tief steht ist klar.
Genau genommen dürfte die dann eben diesen 1mm zu tief stehen die du da eingetragen (wohl eher blind kopiert?) hast.

Z_PROBE_OFFSET auf 0 stellen, dann per Poti am Sensor einen sicheren Abstand FEST einstellen.
Dann per Babystepping oder M851 ausgleichen.
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#11

Beitrag von Borg » Sa 16. Mär 2019, 11:22

luca hat geschrieben:
Di 12. Mär 2019, 17:59
Der Sensor ist mit den Kabeln des Schalters vom Z-Endstop verlötet. Wenn der Sensor dran ist, wird der Schalter allerdings nicht ausgelöst.
Ich hab nicht umsonst gefragt, wie du den Sensor GENAU angeschlossen hast!

Der Sensor hat mehrere Anschlüsse. Die du irgendwie irgendwo angeschlossen hast... Das lässt sich bislang nicht richtig nachvollziehen.
luca hat geschrieben:
Sa 16. Mär 2019, 07:44
Ich habe gerade gesehen, dass mein Sensor bereits an den 12V vom Mosfet hängt.
Mosfet? Der hat auch mehrere Anschlüsse... Du meinst hoffentlich die 12 V direkt vom Netzteil?
Ich habe jetzt noch zusätzlich eine Diode eingebaut, was das Ergebnis nicht verändert hat. Ich habe die Spannung über dem Sensor gemessen. Wenn er nicht schaltet liegt sie bei ca. 7.6V, wenn der Sensor kurz schaltet, bei ca. 11,5V.
Eine Diode kann man auch auf vielfältige Art und Weise einbauen. Du hast es offenbar falsch gemacht...
Würde ein Oktokoppler denn etwas anders bringen, als dass der Sensor mit 12V versorgt wird?
Ok, nochmal von vorne... :)
Der Sensor hat drei Anschlüsse: Spannungsversorgung, Masse, und Sensorausgang.
Die Spannungsversorgung muss konstant sein, und im zulässigen Bereich (siehe Datenblatt vom Sensor). In der Regel nimmt man dafür die 12 V direkt vom Netzteil. Keinesfalls irgendwelche "5 V" vom Board nehmen, damit funktioniert der Sensor nicht richtig.

Masse: 0V vom Netzteil/Board (Ist das gleiche)

Signalausgang: hier wird es kompliziert. Was hier raus kommt, hängt vom Sensortyp ab. Wichtig ist aber, dass hier je nach Sensor erst mal nicht das raus kommt, was das Board braucht. Vor allem darf das Board nicht mehr als 5V ab bekommen, das kann es töten.
Das Board gibt über einen Vorwiderstand 5V ab, die vom "Endstop" auf Masse gezogen werden. Dieses Verhalten muss man mit dem Sensor nachbilden. Das geht am einfachsten mit einem Optokoppler. (Ein Optokoppler "trennt" die beiden Stromkreise dabei sicher voneinander, so dass sie sich nicht gegenseitig beschädigen können.)

Die genaue Beschaltung dafür suche ich jetzt nicht raus, ich bin gerade beim Kaffee trinken... :D Googel (oder sonst wer) hilft bestimmt.



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#12

Beitrag von 7eggert » Sa 16. Mär 2019, 14:19

www.thingiverse.com/thing:2906283
Die 5-V-Leitung auf der rechten Seite kann entfallen, weil der Anet die schon eingelötet hat und der Arduino ebenfalls einen (abschaltbaren) eingebaut hat..


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