Anet A8 - Kalibrierung und Cura-Einstellungen ermitteln

Probleme mit dem Druckbild, Betthaftung oder Filament selbst? Hier rein!
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Nexder
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Anet A8 - Kalibrierung und Cura-Einstellungen ermitteln

#1

Beitrag von Nexder » Sa 5. Jan 2019, 22:17

Hallo,

da ich nun heute endlich auch einen digitalen Messschieber mein Eigen nennen kann, wollte ich auch tiefer in die Einrichtung und Kalibrierung gehen.
Muss mal schauen, ob und wann ich eine andere Farbe besorge. Einen anständigen Fokus auf die weißen Objekte zu bekommen ist echt übel :roll:

Ausgangssituation:
Hardware
- Anet A8
- Glasbett
- Gedruckte Lüfterdüse

Software
- Cura
- Basiseinstellung "Normal"
-> Angepasste Werte
-> Flow: 90%
-> Skin Overlap Percentage: 15%
-> FD: 1,75 (1,7548 gemäß Vorgabe ermittelt)
-> Temperatur: 195°C / Bett: 65°C
04_Oberfläche.jpg
04_Seitenwand.jpg
Maße des Würfels:
Höhe: 10.04mm
Breite/Länge: 20.22mm (Aufgrund von Fehler 3, sonst eher 20.05)
Durchmesser Kreis: ~9,7mm
Gemessen habe ich an mehreren Stellen und die Werte deckten sich fast zu 100%, sodass ich davon ausgehen würde, dass die Achsen sauber laufen

Folgende Probleme kann ich bisher ermitteln und nach eigenem ermessen Priorisiert:
1.
Erster Layer:
- Sobald er den ersten Layer füllen will, kommt für die ersten 2-3 Bahnen immer recht wenig Material. Der Rest des Layers sieht gut aus und ist geschlossen
Habe ich leider nicht anständig auf ein Bild bekommen.

2.
Die mittleren Bahnen haben nicht genug Material bekommen/ die Bahnen sind deutlich heller als die Anderen. Die "Bildqualität" bringt am besten die Farbunterschiede in der Mitte hervor
04_Mitte_Nicht_gefüllt.jpg
Bei einem anderen Druck habe ich gerade festgestellt, dass das wirklich ein Farbunterschied war. Beim Ausmessen des FD habe ich mit einem CD-Marker Markierungen gemacht, die nun das Filament gefärbt haben :lol:

3.
- Die Ecken des Würfels wölben sich etwas nach Aussen und scheinen zu viel Material zu bekommen
- Die Eckenbereich wölben sich auch auf oberster Ebene nach oben. Deutet wohl auch auf zu viel Material hin

4.
Maße des Würfels

5.
- Sehr kleine Lücke zwischen Infill und Outline des Rings

Würdet ihr die Reihenfolge auch so angehen?
Für Problem 1 würde ich nun vermutlich die Retraction anfassen

Noch kleine Dinge, die für mich unklar sind:
- Ist das normal, dass der Drucker immer neu eingeschaltet werden muss, damit die SD-Karte ausgelesen wird? Das nervt mich tierisch
- Mir ist noch nicht ganz klar, was der Flow-Wert macht? Beschleunigt, bzw. verlangsamt er insgesamt den Prozess? Beeinflusst laut Beschreibung ja Bewegung und Materialausgabe
- Es ist möglich die Linien-Breite zu reduzieren. Wenn ich einen 0,4mm ND habe und die LW kleiner ist wird vermutlich die Flow Rate reduziert? Anders wäre dies ja sonst nicht möglich, da sich der ND nicht verändern kann.


So ich hoffe, ich habe den Beitrag nicht mit zu viel Fragen überladen und freue mich auf Rückmeldungen

Edit: Hatte die Settings vergessen:
Infill_start.png
Material_Start.png
Quality_Start.png
Shell_Start.png
Speed_start.png
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#2

Beitrag von Nexder » So 6. Jan 2019, 22:14

Habe heute ein paar weitere Tests gemacht und hier im Forum gelesen.

Das Problem mit dem Lücken im ersten Layer beschränkt sich bei mir nicht nur auf den ersten Layer.
Generell kommt erst verspätet ausreichend Filament, wenn der Extruder die Position wechselt. Das ist auch nicht nur im ersten Layer so!
Hier beim Würfel:
20190106_201634.jpg
Hier sehr extrem z.Bsp. bei einem Batterie-Halter.
Die kleinen Stege in der Mitte und auch hier das gleiche Problem wie beim Würfel am erste Layer zu erkennen
Batterie_Stifte.jpg
Batterie_Boden.jpg
Folgendes habe ich versucht:
Abschalten der Retraction -> Keine Veränderung
Bett neu gelevelt (mit Z: 0.05) (Hatte es vorher auf 0 gelevelt) -> Keine Veränderung
Initial Layer LH: 1mm -> Ergebnis wurde sehr viel schlechter. Viele Löcher
Layer7.jpg
Speed First Layer: 20mm -> Keine Veränderung
Initial Layer LW: 120% --> Keine Veränderung
Druck-Position des Objektes auf dem Bett geändert --> Keine Veränderung
Flow auf 100% --> Deutliche Verbesserung
Flow auf 110% --> Nochmals leichte Verbesserung
Flow auf 120% --> Fast perfekt. Man kann aber gut erkennen wo jeweils angesetzt wurde

Wenn ich die bisherigen Beiträge gelesen habe, ist aber ein solcher Flow-Wert nicht unbedingt die Lösung.
Könnten hier die Steps vom Extruder-Motor falsch sein?

Mein Ziel ist schon die Prozesse zu verstehen, aber ich erwarte (vor allem bei einem Low-Budget Drucker ohne große Veränderungen) keine perfekten Ergebnisse.
Wenn ich dann z.Bsp. diesen Beitrag lese, würde ich "Problem 3 + 4" vernachlässigen.

Problem 5 hat sich übrigens durch das zurücksetzen des Flows auf 100% fast mit erledigt. Die Löcher sind kaum noch vorhanden.
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#3

Beitrag von th33xitus » So 6. Jan 2019, 23:10

Wollte eigentlich gestern schon was geschrieben haben, und nun sprichst du es ja bereits selbst an.

Hast du die Steps deines Extruders kontrolliert?
Heißt also, fördert der Extruder 100mm Filament, wenn du 100mm Filament abfragst?
Dies gilt es als aller erstes zu überprüfen.

Ein Flow von 120% ist schon sehr ungewöhnlich, das kann nicht der richtige Weg sein.
Ich hatte ja die Tage auch mal Cura ein wenig "gefoltert" bezüglich der Materialprofile.
Hast du dort ein korrekt funktionierendes Profil erstellt?
Nicht, dass sich so ein Fehler später dann auch noch drauf addiert.

Was mir dann in deinen Cura-Einstellungen auffällt ist eine Retraction Distance von 6,5mm.
Ich weiß nicht warum Cura immer einen so großen Retract voreingestellt hat, aber der ist selbst für schlechte Bowden-Setups schon zu hoch.
Setz die Distanz mal auf 1mm. Du hast doch noch einen Direct-Extruder oder?
Was ich dann bei Cura nicht verstehe (vielleicht kann mir das wer erklären?) sind die unterschiedlichen Temperaturen.
Ich würde alle Temperaturen gleich setzen. Ich weiß nicht warum ich am Anfang nun kälter als ermittelt, dann mit ermittelter Temperatur, und zum Ende hin wieder etwas kälter drucken soll.

Die Initial Layer Height würde ich runter stellen. Ich persönlich habe bessere Erfahrungen damit gemacht den ersten Layer kleiner als die restlichen Layer zu drucken. So drucke ich bei 0,2mm LH den ersten Layer mit 0,15mm.

Eine Einstellung die mir persönlich nicht passt ist die Wall Thickness.
Die steht auf 1mm. Deine Anzahl an Wall Lines (Perimetern) beträgt jedoch 2 und deine LW steht auf 0,4mm. Das passt für meinen Geschmack nicht zusammen. "Meine" Wall Thickness ist immer ein vielfaches meines LWs. 2 Perimeter passt, Wall Thickness auf 0,8mm heruntersetzen.
Anzahl der Top Layer so wählen, dass im Idealfall insgesamt 1mm zustande kommt. Bei 0,2mm LH wären das 5 Top Layer. Bottom Layer genau so.
Print Speed würde ich für den Anfang mal auf 45mm/s heruntersetzen. Infill Speed auf den gleichen Wert. (wie gesagt, für den Anfang).
Inner Wall Speed auf 45mm/s. Outer Wall Speed 30mm/s. Den Initial Layer Speed würde ich noch ein wenig herabsetzen. First Layer sind am kritischsten. Und wenn der langsamer gedruckt wird sieht man auch mal ob der direkt richtig gedruckt wird. 20 - 25mm/s.

Flow bleibt auf 90%.

Und dann schauen wir mal wie der nächste Würfel rauskommt nachdem du deine Extrudersteps kontrolliert hast und die Settings übernommen hast.



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#4

Beitrag von Nexder » Mo 7. Jan 2019, 22:24

Die Steps habe ich gestern Abend noch geprüft und es wurden nur 90,5mm ausgegeben.
Anpassung habe ich vorgenommen und das passt jetzt.

Das Profil hatte ich komplett von vorn angelegt und keine bestehenden Settings verwendet.

Die verschiedenen Temperaturen waren mir auch schon aufgefallen und kamen mir komisch vor.

In Cura habe ich deine vorgeschlagenen Änderungen vorgenommen. Der Würfel sieht insgesamt sauberer und feiner aus.
Extruder-Steps angepasst
Retraction Distance: 1mm (Ja ich habe einen Direkt Extruder)
Alle Temperaturen: 195°C
Initial Layer Height: 0,15mm
Layer Height: 2,0 mm
Wall Thickness: 0,8mm
Top/Bottom Thickness: 1mm
Print Speed: 45mm/s
Infill Speed: 45mm/s
Inner Wall Speed: 45mm/s
Outer Wall Speed: 30mm/s
Initial Layer Speed: 20mm/s
Flow: 90%

Das Problem mit dem erste Layer besteht aber leider immer noch.
Für ein besseres Foto, habe ich nachträglich nur die erste Schicht nochmal gedruckt.
20190107_204852.jpg

Vielen Dank übrigens für die sehr ausführlichen Begründungen!
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#5

Beitrag von th33xitus » Di 8. Jan 2019, 12:53

Nexder hat geschrieben:
Mo 7. Jan 2019, 22:24
Die Steps habe ich gestern Abend noch geprüft und es wurden nur 90,5mm ausgegeben.
Anpassung habe ich vorgenommen und das passt jetzt.
Ich frage vorsichtshalber mal nach:
Wie hast du kalibriert? Mit oder ohne Düse?

Ich hab das Gefühl, dass du mit der Düse zu hoch bist beim ersten Layer.
Hast du den mal versucht zu messen?
0,15mm genau zu messen ist zwar etwas schwer aber ich würde sagen der ist zu hoch?



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#6

Beitrag von lixxbox » Di 8. Jan 2019, 13:17

Initial & FInal Printing Temperature
Bild
Bild
Quelle: Das "Cura Settings Guide" Plugin. Ob das stimmt und warum sowas nicht im Tooltip steht, weiß ich nicht.


Begriffe unklar? Schaut mal im Glossar vorbei.
Druckobjekte zur Kalibrierung / Fehleranalyse
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#7

Beitrag von th33xitus » Di 8. Jan 2019, 13:25

Danke für die Erklärung, also war meine Interpretation ja mal voll daneben. :lol:
Aber schon wieder lustig, dass nicht mal mit einer kleinen Notiz im Tooltip erwähnt wird, dass es sich nur auf Dual-Extruder-Setups bezieht :roll:
2019-01-08_13-23-35.png
2019-01-08_13-23-50.png


Kann man bei einem Single-Extruder Setup also vollkommen vernachlässigen. Wieder was gelernt. Danke!
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#8

Beitrag von Nexder » Di 8. Jan 2019, 15:31

@th33xitus
Ich kann dir grad leider nicht folgen.
Ich habe die Steps vom Extruder-Motor in der Firmware soweit eingestellt, dass nun echte 100mm gefördert werden und nicht mehr 90,5mm wie vorher.
Vorgegangen bin ich nach dieser Anleitung

Was die Düse damit zu tun hat, kann ich gerade nicht zuordnen.

Falls du mit der Düse und den 0,15mm das Leveling meinst. Das hatte ich folgendermaßen gemacht:
1. All Home
2. Z-Achse auf 0,05
3. Abstand bis das Thermopapier leichtem Widerstand hatte.

Werde es heute Abend nochmal neu Levelen und vorher nochmal die Spindeln abgleichen. Hatte die schon ausgemessen und es war ein minimaler Höhenunterschied < 2mm zwischen beiden Seiten vorhanden.
Hab gestern noch eine tolle Anleitung dazu hier im Forum gefunden gehabt.

@lixxbox:
Vielen Dank für den Verweis :-)


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#9

Beitrag von th33xitus » Di 8. Jan 2019, 16:23

Nexder hat geschrieben:
Di 8. Jan 2019, 15:31
Ich kann dir grad leider nicht folgen.
Kein Problem ich erklär es dir:
Was ich meinte war, ob du das Filament dabei durch die Düse extrudiert hast oder ob du die Düse ausgebaut und alles im kalten Zustand kalibriert hast?
Die Anleitung ist soweit vollkommen okay (wir werden hier bald eine eigene online stellen, ist bereits in der Mache, braucht nur noch Feinschliff), doch ist es empfehlenswert im kalten Zustand, ohne Widerstand gegen den Extruder zu kalibrieren. Oder EXTREM langsam. Da "extrem langsam" aber Interpretationsspielraum beinhaltet, kann ich nur dazu raten es einfach komplett ohne Hotend zu machen und den Extruder einfach das Filament in die Luft fördern zu lassen. Denn wenn der Widerstand zu groß ist weil du zu schnell extrudierst, kann es bereits zu Schrittverlusten kommen die du nicht zwingend hören oder sehen kannst, die aber da sind. Ohne Widerstand kannst du sicher sein, dass dein Extruder nicht beeinflusst wird.
Davon ab spart es Filament :P
Nexder hat geschrieben:
Di 8. Jan 2019, 15:31
1. All Home
2. Z-Achse auf 0,05
3. Abstand bis das Thermopapier leichtem Widerstand hatte.
Bedenke halt, dass dein Z0 auch in Wirklichkeit Z0 sein soll/muss.
Heißt also Z0 ist der Punkt an dem die Düsenspitze plan auf dem Druckbett aufliegt sodass (eigentlich) NIX mehr zwischen passt.
Jetzt homest du alle Achsen, der Endstop von der Z-Achse wird aktiviert und ab hier geht der Drucker dann schon einmal von genau einem solchen Z0 aus.

Wenn wir hier nun aber schon einen Spalt haben weil das Bett von Anfang an nicht korrekt gelevelt war, du dann die 0,05mm hoch fährst und somit aufaddierst und dann mit einem Thermopapier hergehst und die Stellschrauben des Heizbettes verstellst (was NICHT elektronisch erfasst wird), dann stellst du ja die Koordinate Z0.05 zwar fest auf die dicke des Thermopapiers ein (die ja auch im Schnitt so eine Dicke von 0,05mm haben) aber was ist dann mit einem bereits vorhandenem Fehler bei Z0. Was wenn das Bett bei Z0 noch gar nicht in echt auf Z0 war?(gelb gemarkerter Text).

Angenommen wir haben bei Z0 also bereits einen Spalt zwischen Bett und Düse, jetzt fährst du Z auf 0,05 und verstellst dann das Bett sodass das Thermopapier mit 0,05mm Dicke unter der Düse her passt.
Was könnte schlimmstenfalls passieren wenn der Drucker nun auf Z0 fahren soll?

(ich hoffe ich habe jetzt hier nicht selbst nen Denkfehler drin, wenn doch bitte drauf hinweisen :D)

^^^^^^^Mumpitz! Da hat sich doch der Denkfehler eingeschlichen!
Nexder hat geschrieben:
Di 8. Jan 2019, 15:31
ein minimaler Höhenunterschied < 2mm zwischen beiden Seiten vorhanden.
Ein Unterschied von 2mm ist aber nicht mehr minimal. Das ist eine ganze Ecke.
Bei einer LH von 0,2mm sind das auf die Länge der X-Achse gesehen immerhin 10 Layer Unterschied.



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#10

Beitrag von Nexder » Di 8. Jan 2019, 19:32

th33xitus hat geschrieben:
Di 8. Jan 2019, 16:23
Denn wenn der Widerstand zu groß ist weil du zu schnell extrudierst, kann es bereits zu Schrittverlusten kommen die du nicht zwingend hören oder sehen kannst, die aber da sind. Ohne Widerstand kannst du sicher sein, dass dein Extruder nicht beeinflusst wird.
Ja das macht Sinn. Werde ich heute ohne Hotend nochmal wiederholen
th33xitus hat geschrieben:
Di 8. Jan 2019, 16:23
Davon ab spart es Filament :P
Definitiv. Auch wenn es nicht viel war, irgendwie hat es sich falsch angefühlt :lol:
th33xitus hat geschrieben:
Di 8. Jan 2019, 16:23
der Endstop von der Z-Achse wird aktiviert und ab hier geht der Drucker dann schon einmal von genau einem solchen Z0 aus.
Ganz genau. Von daher schätze ich, dass du noch einen Denkfehler hast, denn ich stehe nach dem Endstop ja definitiv auf Z0. Nun fahre ich durch Z0.05 auf die Höhe des Papiers.
In welcher Höhe das Bett zu diesem Zeitpunkt schon war, spielt m.E. hier keine Rolle.

Ich will ja das Bett ebenfalls auf Z0 bringen.
"Gesuchte Höhe des Bettes" + Thermopapier (~0.05) = Z0 + 0.05mm
th33xitus hat geschrieben:
Di 8. Jan 2019, 16:23
Ein Unterschied von 2mm ist aber nicht mehr minimal. Das ist eine ganze Ecke.
Bei einer LH von 0,2mm sind das auf die Länge der X-Achse gesehen immerhin 10 Layer Unterschied.
Ich meinte hier aber schon den Höhenunterschied der Spindeln auf Z0; nicht den Abstand zwischen BotEnd und Bett.
Das Bett ist quasi etwas schief gelevelt.
Bringe ich heute Abend aber auch noch in Ordnung.

Melde mich, sobald ich einen neuen Würfel am Start hab.


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#11

Beitrag von th33xitus » Di 8. Jan 2019, 19:41

Nexder hat geschrieben:
Di 8. Jan 2019, 19:32
Von daher schätze ich, dass du noch einen Denkfehler hast
Danke für den Hinweis, ja du hast Recht. :lol:
Jetzt beim nochmaligen Lesen ergibt es dann auch Sinn.
Was du machst ist im Endeffekt nichts anderes als das Thermopapier als "Werkzeuglängensensor" zu nutzen.
Man könnte es demnach auch zum Beispiel mit einer Fühlerlehre machen. Ich weiß ja nicht wie genau dieses Thermopapier genormt ist :P

Hast du an mehreren Stellen auf dem Bett gelevelt?
Eventuell "hängt" dein Bett in der Mitte auch etwas durch.
Und was mir jetzt noch einfällt: Hast du gelevelt als das Bett aufgeheizt war?



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#12

Beitrag von Nexder » Di 8. Jan 2019, 23:13

"Ich bin in 30 Minuten wieder da" Hab ich vor 3 Stunden zu meiner Frau gesagt, als ich zum Drucker aufgebrochen bin :x

Bin fast verzweifelt, als der Extruder-Motor per Repetier-Host nicht mehr angesteuert werden konnte. Alles andere ging. Irgendwann hab ich den Hinweis auf "cold extrusion prevented" gefunden.

Leider hat aber auch das Abschalten per M302 P1 nicht funktioniert.
Also alles runter. Nach dem Aufheizen konnte er nun auch angesteuert werden.

Das erneute Messen der Steps ergab dann tatsächlich, dass der Widerstand zu hoch war. Ergebnis: Die ursprünglichen Steps waren doch korrekt und habe sie wieder zurückgestellt :evil:

Alles wieder zusammengebaut. Dann habe ich die Spindeln nochmal exakt ausgemessen.
Hier nochmal die Hinweise dazu.
Fänd ich sinnvoll, die Bilder eventuell ebenfalls in die Anleitungen/Tutorials aufzunehmen.

Dann habe ich das "Papier" vom Bett abgezogen, um sicherzugehen, dass es hierdurch nicht auch noch eine mögliche "Verzerrung" und Fehlerquelle gibt.
Nun nochmal wie oben beschrieben das Bett (aufgeheizt) gelevelt.
Alle 4 Ecken, dann nochmal einen Durchgang über alle 4 Ecken geprüft und am Ende nochmal in der Mitte.
Ich drucke auf Glas, hab aber ein bisschen den Eindruck, dass sie Platte in der Mitte eher etwas gewölbt ist.
Darüber hinaus ist die untere H-Platte wirklich ziemlich weich. Ich denke die werde ich bei Gelegenheit gegen etwas stabileres austauschen.
Hab ständig den Eindruck, die verzieht sich bei jeder Anpassung.

Etwas pessimistisch bin ich daraufhin an einen neuen Druck gegangen.
Absolut überrascht gab es nun folgendes Bild vom ersten Layer:
Test2.jpg
Es gibt nun zwar Löcher zwischen den Linien, aber das bisherige Problem mit dem fehlenden Material scheint weg zu sein.

Da die Steps und die Settings wieder so sind wie zu Beginn, muss es an der "schiefen" Spindeln, oder doch dem Leveling gelegen haben.
Kann es aber leider nicht zu 100% nachvollziehen.
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#13

Beitrag von th33xitus » Mi 9. Jan 2019, 21:13

Nexder hat geschrieben:
Di 8. Jan 2019, 23:13
Irgendwann hab ich den Hinweis auf "cold extrusion prevented" gefunden.
Ah, ja okay stimmt. Sorry das ich das nicht direkt erwähnt hatte. Ich vergesse dieses Feature regelmäßig, da ich es bei mir standardmäßig deaktiviere wenn ich meine Firmware konfiguriere.
Nexder hat geschrieben:
Di 8. Jan 2019, 23:13
Ich drucke auf Glas, hab aber ein bisschen den Eindruck, dass sie Platte in der Mitte eher etwas gewölbt ist.
Das kann durchaus sein. Du meinst damit doch das Glas oder? Also, dass das Glas selbst gewölbt ist?
Was ich am Anfang häufig noch gemacht habe war, das ich mir nach dem Leveln einen Kasten mit Fadenkreuz gedruckt habe. Da fuhr die Düse dann einmal außen am Bett entlang und hat dann eben in die Mitte von diesem ein Fadenkreuz gemacht. Das ganze sehr langsam sodass man gut beobachten kann wie diese Bahnen dann abgelegt/gedruckt werden (die Bahnen waren 2 Perimeter -> 0,8mm breit bei einer LH von 0,2mm)
Nur als Tipp was man machen kann um das Leveling schnell und ohne viel Filamentaufwand zu testen
Nexder hat geschrieben:
Di 8. Jan 2019, 23:13
Hab ständig den Eindruck, die verzieht sich bei jeder Anpassung.
Davon kannst du ausgehen.
3mm Alu klappt, Stahl sowieso. Manche nutzen Dibond, damit habe ich selbst keine Erfahrung.
Nexder hat geschrieben:
Di 8. Jan 2019, 23:13
Es gibt nun zwar Löcher zwischen den Linien, aber das bisherige Problem mit dem fehlenden Material scheint weg zu sein.
Der erste Layer nun sieht schon deutlich besser aus als zuvor. Wir kommen der Sache also näher, dennoch gefällt er mir noch gar nicht so richtig.
Die Bahnen sind sehr ungleichmäßig abgelegt. Und der Eindruck, dass das Bett in Richtung "oben rechts" noch hängt besteht weiterhin. Dort sind potentiell mehr auseinander gerissene Bahnen. Der Flow scheint mir auch noch zu hoch zu sein.
Druck mal den Test"würfel" komplett.
Dann ein Bild von der Seite (auf dem man den Knubbel gut erkennt), von oben und aus einer isometrischen Ansicht. Und dann schauen wir uns mal den Toplayer und die Bahnen an. Ich glaube wir müssen hier noch bisschen mehr am Flow und an der LW spielen.



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#14

Beitrag von Nexder » Mi 9. Jan 2019, 22:59

th33xitus hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 21:13
Sorry das ich das nicht direkt erwähnt hatte. Ich vergesse dieses Feature regelmäßig, da ich es bei mir standardmäßig deaktiviere wenn ich meine Firmware konfiguriere.
Kein Problem. Aber wie gesagt hat es bei mir nicht funktioniert.
th33xitus hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 21:13
Ja ich meine das Glas. Ist extra eins, was ich speziell dafür gekauft habe. Daher etwas enttäuschend. Wüsste aber auch nicht wie ich das prüfen kann.
th33xitus hat geschrieben:
Mi 9. Jan 2019, 21:13
Druck mal den Test"würfel" komplett.
Habe ich gestern schon gemacht. Nur Bilder vergessen. Die liefere ich hiermit noch nach
195_oben.jpg
195_Seite.jpg
ABER:
Ich habe heute nochmal die Temperatur auf 205°C erhöht und getestet.
Die grünen Kreise sind okay. Die Beschädigungen sind beim Entfernen passiert.
Bin gerade echt euphorisch.
205_erster_Layer.jpg
205_iso.jpg
205_oben.jpg
205_Seite.jpg
Lediglich den Innendurchmesser von ~9,8mm find ich etwas ungut.

Was meinst du?
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#15

Beitrag von th33xitus » Do 10. Jan 2019, 21:27

Hast du den Heattower noch? Wenn ja, dann lichte den auch mal ab.
Möglichst so, dass man (falls vorhanden) alle möglichen Temperaturübergänge auf den Flächen sieht.

Insgesamt denke ich, dass wir noch zu hoch sind vom Flow. Das sieht alles noch sehr überpresst aus, sehr speckig (liegt sicher auch zum Teil am Weiß).
Stell den mal 2% geringer. Also auf 0,88 bzw 88% und drucke den Würfel erneut.

Über die 9,8mm Innendurchmesser mach dir keine sorgen.
Die Maßhaltigkeit solcher ist abhängig von der Extrusionsqualität. Und da sind wir ja nun erst angefangen.



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#16

Beitrag von Nexder » Fr 11. Jan 2019, 14:40

Einmal der Heattower.
Unterschiede sind eher gering. Empfohlen laut Hersteller 210-235°C
Heat (1).jpg
Heat (2).jpg
Heat (3).jpg
Heat (4).jpg
Ergebnis mit Flow: 88%
Auf dem Top-Layer sind jetzt Lücken aufgetreten.
17_Flow88_erster Layer.jpg
17_Flow88_iso.jpg
17_Flow88_oben.jpg
17_Flow88_Seite.jpg
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#17

Beitrag von th33xitus » Fr 11. Jan 2019, 16:33




Okay der Heattower ist wirklich ziemlich nichtssagend. Bei solchen Bildern schaue ich immer mit dem Fingernagel oder zupf mal dran und schaue wo der Turm dann als erstes reißt.


Ich hab jedoch das Gefühl wir kommen langsam in Bereiche in denen ich mich vermutlich nicht mehr lange gut auskennen werde...aber mal sehen. :lol:

Die Lücken im Toplayer sind kein Problem. Reduziere die LW von 0,4mm auf 0,38mm.
Zum einen nimmt das etwas den Flow weg, zum anderen rückt es die Bahnen näher zusammen.
Allerdings wird das aufgrund der nun folgenden Auffälligkeit vermutlich erst einmal wenig Sinn machen noch weiter am Flow oder an der LW herumzuspielen.

Ich glaube aber wir haben hier noch ein mechanisches Problem. Zum einen gefällt es mir gar nicht, dass deine Lücken im Toplayer so unterschiedlich auseinander liegen. Zum anderen gefällt mir das Gesamtbild des Würfels noch nicht. In der isometrischen Ansicht sieht man unten in den ersten Layern dank des dunklen Hintergrundes einen förmlichen "Sägezahn" (grüne Pfeile)
2019-01-11_16-23-34.png
So sehr ist mir das bei den vorherigen Bildern vom Würfel nicht aufgefallen. Vielleicht lag genau die Seite da im Schatten.
Die roten Pfeile zeigen die Richtung des Toplayer-Infills.
Blau zeigt eine relativ gerade Kante.
Daher würde ich auf ein Problem mit den Achsen tippen. Bzw würde ich auf eine der Achsen tippen, die andere Achse (in Richtung blauer Linie) scheint okay zu sein, bzw äußert sich dort etwas nicht so stark. Jetzt kommt es drauf an wie du den Würfel ausgerichtet hattest um rauszufinden welche Achse man nun zu untersuchen hat (ich vermute es ist die X-Achse?). Das Fehlerbild ist jedenfalls recht gleichmäßig. Sind die Riemen richtig gespannt? Nicht zu lasch und nicht zu fest? Irgend etwas "wobbelt" da eben noch herum, jedenfalls ist das meine Vermutung.
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#18

Beitrag von Nexder » Fr 11. Jan 2019, 23:08

th33xitus hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 16:33
Ich glaube aber wir haben hier noch ein mechanisches Problem.
...
(ich vermute es ist die X-Achse?)
...
Irgend etwas "wobbelt" da eben noch herum
Die "Zahnstrecke" ist auf jedenfall die x-Achse.
Fester konnte ich die Riemen mit bloßen Händen nicht befestigen. Dennoch wirken Sie recht schlaff, auch wenn nichts durchhängt.

Ich drucke jetzt mal ein paar Optimierungen für die x-Achse und schaue dann weiter.
https://www.thingiverse.com/thing:2821719
https://www.thingiverse.com/thing:1683070

Darüber hinaus habe ich mir auch ein H-Träger bestellt und schaue mal, ob der das Leveln etwas besser macht.

Ggf. haue ich auch gleich für die Y-Achse noch den Riemenspanner raus. Kann nicht schaden.

Ich denke mal, dass der Riemen dann aber zu kurz sein wird.
Was empfiehlt ihr hierfür als Riemen?

Generell aber bis hierher schon mal ein riesen Dankeschön für deinen Einsatz!
Für mein Gefühl sind das schon riesen Verbesserungen zu vorher!


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#19

Beitrag von th33xitus » So 13. Jan 2019, 16:30

Pass bei dem Ding dann nur auf, dass du dir damit nicht die Spindel+Welle auseinanderdrückst:
https://www.thingiverse.com/thing:1683070
Sonst klemmt deine Z-Achse später.

Zu Riemen habe ich noch keine verschiedenen Erfahrungen sammeln können.
Je mehr Glasfaseranteil desto besser, da weniger elastisch.
Ich habe nur 0815 Riemen von Ali bisher, aber selbst die sind besser als die Werksriemen vom Anet gewesen.
Die nächsten Riemen würden wohl eher Markenriemen werden.



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#20

Beitrag von 7eggert » So 13. Jan 2019, 21:28

Ich habe einen Y-Riemenspanner + neue Motor-Halterung gemacht, der/die gleich noch den Motor so versetzt, daß der Riemen wirklich in der Mitte und nahe am Motor läuft. Dazu Stabilisierung mit M8-Stangen. Riemenlänge bleibt, und Du kannst den Riemen ohne Belastung des Rahmens spannen, bis die Motorwelle sich biegt (oder besser deutlich weniger :-)) Original-Riemenhalter am H-Träger bleibt. Nachteil: Bohren.

www.thingiverse.com/thing:2160602


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Meine Aussagen treffe ich nach meinem Wissensstand, kann aber darüber hinaus keine Haftung übernehmen.

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